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Tadoussac:
Die Stadt selbst ist mehr ein Dorf, aber das war für uns nicht entscheidend. Wir waren vielmehr sofort von der einmaligen Lage beeindruckt. Direkt oberhalb des Fähranlegers liegt das Restaurant Chez Georges von dessen Wintergarten man einen guten Blick auf den Anleger hat. Zum Strom hin überragt das berühmte Hotel Tadoussac den Ort mit seiner weißen Fassade und den knallroten Dächern.

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Nachdem wir uns in der Maison Clauphi (188, rue des Pioniers) an der ersten Straßenecke einquartiert hatten, wo wir ein nettes kleines Zimmer im ersten Stock mit Gemeinschaftsbad bekamen, ließ es sich der Wirt nicht nehmen, uns auf einer Karte des Ortes alle Sehenswürdigkeiten, Restaurants und sonstige wichtige Punkte zu erklären und einzuzeichnen. Diese Karte war für die nächsten Tage Gold wert. Und auch bei allen anderen Fragen wurden wir immer freundlich und perfekt bedient. Am Abend besuchten wir das schon erwähnte Chez Georges und vergnügten uns mit Hummer und Schneekrabbenbeinen. Am nächsten Tag nutzten wir dann nach einem Besuch im Walmuseum die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Whalewatching-Tour auf dem St. Lorenz und in den Saguenay Fjord. Und tatsächlich bekamen wir einige Wale zu Gesicht. Zwar leider nicht die tollen Bilder mit schlagenden Flossen, aber immerhin.

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Am Nachmittag trieb uns das schönen Wetter zu einem Badesee jenseits der Straße. Jedoch war dieser nicht erschlossen und die wenigen geeigneten kleinen Flecken waren alle schon belegt. Abends war der Ort dann voll von Touristen, die zum alljährlichen Chanson-Festival in die Stadt gekommen waren und die Konzerte in den Hotels und Restaurants des Ortes besuchten. Da Eintrittskarten aber nicht für einzelne Veranstaltungen zu bekommen waren, nutzten wir den Abend lieber für einen Spaziergang am Ufer und einen Kneipenbesuch mit Frischgezapftem. Am nächsten Morgen brachen wir zeitig Richtung Norden auf um bei Les Escoumins eine frühe Fähre über den Strom auf das östliche Ufer zu bekommen.

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